| Geschichte des Ritterorden des Hospitals vom Heiligen Johannes zu Jerusalem. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Da ich mich mit meiner Darstellung eines Waffenbruders der Zeit des ausgehenden 12.Jhd verschrieben habe, möchte ich in der unten aufgeführten Geschichte des Ordens nur bis zu der Zeit gehen, als die Christenheit die Herschaft über Palästina komplett verloren hat. (1291 n. Chr.) Was den Beginn des Johanniterordens angeht, gibt es verschiedene Meinungen. Die Stadtrepublik und Seehandelstadt Amalfi spielt bei der frühen Gründungsgeschichte eine wichtige Rolle. Im Jahre 1048 erhielt sie von den ägyptischen Herschern des Landes die Genehmigung, ein Hospital und Hospiz für Pilger in Jerusalem zu errichten. Beide wurden von Benediktinermönchen verwaltet. In der Zeit vor dem ersten Kreuzzug war der Verwalter ein Mönch namens Gerhard, dessen genauer Name und Ursprung nicht eindeutig sind. Er blieb auch nach der Eroberung Jerusalems dessen Verwalter. Gottfried von Bouillon schenkte diesem Hospiz einige Ländereien, deren Ertrag zur Deckung der Kosten beitragen sollte. Zahlreiche Pilger, die nun nach der Eroberung Palästinas zu tausenden ins Land kamen, zeigten nach ihrer Heimkehr ihre Dankbarkeit durch Spenden in Form von Geld oder Ländereien. Dies führte dazu, das das Hospital in der Lage war, entlang der Pilgerwege und den großen Einschiffungshäfen Zweighäuser zu errichten. Im Jahre 1113 erfolgte Anerkennung des Hospitals, als ein internationaler Orden mit Sitz in Jerusalem, durch Papst Paschalis II. Mit dieser Bulle wurde die Autonomie des Ordens bestätigt. Er durfte von nunan seinen Großmeister selber wählen und war frei von jeder feudalen Bindung. In der päpstlichen Anerkennung wurde als Aufgabe des Ordens der Unterhalt von Krankenhäusern und Hospizen festgehalten. Von einem militärischen Auftrag ist hier noch nicht die Rede. Der erste Orden, bei dem eine klare militärische Aufgabe erwähnt wird, ist der Templerorden. Nach dem Tod von Meister Gerhard, um das Jahr 1118 wurde Raimund von Le Puy sein Nachfolger als Großmeister. Er verfasste die Regel für den Orden, in der alle Pflichten der Ordensritter klar geregelt waren.(siehe "Regularien"). Er legte auch den Grundstein für die Militarisierung des Ordens. Im Jahre 1153 erhielt der Orden die Festung Bet-Guvrin, etwa 35km östlich von Askalon. Nach dem erfolglosen zweiten Kreuzzug setzte sich unter den Ritterorden die Überzeugung durch, das ihre Strategie sich auf feste Stützpunkte konzentrieren müsse. So begann das Streben nach Bau oder erwerb von Festungen. In Outremer waren ausserhalb von Städten ca. 60 isolierte Festungen zu finden.Viele Burgen wurden von einzelnen Rittern nach europäischen Vorbild gebaut, kamen aber später oft in den Besitz der Ritterorden, da diese als einzige eine ausreichende Besatzung stellen konnten. Bis zum schicksalhaften Jahr 1187, kam der Johanniterorden in den Besitz von ca. 15 Burgen. Die bekanntesten Festungen waren: Bet-Gibelin, Emmaus, Le Feve, Belvoir und der Berg Tabor. Die größten Festungen befanden sich in Syrien, darunter Crak des Chevaliers und die größte - Margat. Mit der verlorenen Schlacht von Hattin setzte auch das Ende des Königreichs Jerusalem ein. Die totale Vernichtung des christlichen Heeres. führte dazu, das sich nun die meisten Städte und Burgen den den Truppen Saladins ergaben, da sie nahezu entblöst waren. Für die beiden kämpfenden Orden (Johanniter + Templer) war diese Schlacht ein schwerer Schlag, denn auch die überlebenden Kämpfer der Orden wurden von den Truppen Saladins hingerichtet. Geschichte des Ordens wird fortgesetzt. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||